Erfolgreiche Kommunikation in internen Audits

Erfolgreiche Kommunikation in internen Audits

In Audits ist nicht nur was gesagt wird entscheidend, sondern vor allem wie es gesagt wird. Die Kommunikation zwischen Auditoren und auditierten Personen kann über den Erfolg eines Audits mitbestimmen.

Tipps zur Kommunikation haben wir bei dieser tollen Quelle gefunden und auf unser Thema Auditierung adaptiert: Projekte leicht gemacht

Dabei spielen drei zentrale Kommunikationsarten eine Rolle:

1. Verbale Kommunikation – Klare und präzise Ausdrucksweise

Die verbale Kommunikation umfasst die gesprochene Sprache, also Wortwahl, Satzbau und Fachbegriffe. In Audits ist es wichtig:
Präzise Fragen zu stellen, um Missverständnisse zu vermeiden
Neutral zu formulieren, um keine suggestiven Aussagen zu treffen
Fachlich korrekt, aber verständlich zu sprechen, damit alle Beteiligten folgen können

Ein Beispiel:

„Können Sie den Prozess erläutern?“ → Offen und neutral
„Haben Sie das Verfahren richtig angewendet?“ → Klingt kritisch und könnte Druck erzeugen

2. Nonverbale Kommunikation – Der unausgesprochene Eindruck

Auditoren und Auditierte senden ständig Signale durch Körpersprache, Mimik und Gestik. In stressigen Situationen kann eine offene, wertschätzende Körpersprache helfen, Vertrauen zu schaffen.

Wichtige Aspekte:
Augenkontakt zeigt Interesse, aber nicht zu intensiv, um nicht bedrohlich zu wirken
Offene Haltung (keine verschränkten Arme) signalisiert Dialogbereitschaft
Nicken oder bestätigende Gesten fördern eine kooperative Atmosphäre

3. Paraverbale Kommunikation – Der Ton macht die Musik

Tonfall, Sprechgeschwindigkeit und Betonung beeinflussen die Wahrnehmung. Gerade in Audits ist ein ruhiger, sachlicher Ton entscheidend:
Ruhige Stimme → Schafft Vertrauen und wirkt souverän
Gleichmäßige Sprechgeschwindigkeit → Vermeidet das Gefühl von Zeitdruck
Bewusste Betonung → Verhindert Missverständnisse und sorgt für Klarheit

Ein Satz wie „Das ist interessant…“ kann je nach Tonfall neugierig oder kritisch wirken – hier ist Fingerspitzengefühl gefragt!

Fazit: Erfolgreiche Audit-Kommunikation basiert auf mehr als Worten

Ein gutes Auditgespräch erfordert nicht nur präzise Fragen, sondern auch eine positive nonverbale und paraverbale Kommunikation. Wer bewusst auf Körpersprache, Tonfall und Wortwahl achtet, schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre und fördert konstruktive Gespräche.